Ostern 2021

Karfreitag 2021

Gründonnerstag 2021

Weihnachten 2020

Dank für Weihnachten 2020

Miteinander haben wir Weihnachten gefeiert: würdig, festlich und vielfältig. Möglich war dies, weil alle Beteiligten ihr Bestes gaben.

Die stimmungsvolle Waldweihnacht anstelle der Krippenfeier führte uns hinein in den Reigen der Feiertage. In diesem Jahr durften wir am Skilift Halde bei Familie Bek zu Gast sein, die uns ihr Gelände gern zur Verfügung gestellt haben. Tierdialoge, von bewährten Stimmen gelesen, sowie die zwei von Frau Glöckle schön gesungenen Lieder, führten die zahlreichen Teilnehmer hin nach Betlehem zum Kind in der Krippe. Die Heilige Familie wurde sympathisch dargestellt von Familie Tille. Der Esel Max von Familie Burkhart war ständiger Begleiter. Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben.

In allen Advents- und Weihnachtsgottesdiensten wurden wir reich beschenkt durch verschiedenste Musik. Gesangsgruppen, Flöten, Geige, Gitarre, Piano, Trompete und natürlich die Orgel als Königin der Instrumente waren zu hören und erfreuten unsere Herzen. Unser Organist Herrn Fritz Kneer war besonders intensiv im Einsatz – was wären wir ohne ihn?

Die wichtigste Arbeit bei der Vorbereitung und Durchführung eines großen Festes geschieht oft im Verborgenen. Schon im Vorfeld muss an vieles gedacht werden. Unsere Mesnerin, Frau Petra Stehle, meisterte all die Aufgaben mit großer Hingabe. Im Vertretungsfall war Frau Rosa Lemmermeyer gern bereit. Für all diese Zuarbeit bin ich dankbar.

Zum Feiern eines Festes braucht es einen schön geschmückten Raum. Mit der Krippenlandschaft, dem schönen Christbaum und dem Blumenschmuck wurde unsere Kirche in weihnachtliche Stimmung gebracht. Zu Füßen des Ambo, also an dem Ort, von dem das Wort Gottes verkündet wird, konnten wir das auf Stroh gebettete Jesuskind anschauen. Hier wurde sichtbar, was wir beten und glauben: Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.

Die ehemalige Pfarrkirche St. Stephanus wurde in die Weihnachtsliturgie mit eingebunden. So machten wir es mit einer Ton-Übertragung des Hochamts in die St. Stephanuskirche möglich, dass alle, die an Weihnachten einen Gottesdienst besuchen wollten, auch einen Platz bekamen. Danke an die Brüder Klaus und Bernhard Ascher für den Aufbau der entsprechenden Technik. Am Stephanustag durften wir sogar am neuen Altartisch Eucharistie feiern.

Abgerundet wurden die Weihnachtsfesttage mit einem von Jugendlichen schön gestalteten Familiengottesdienst, in dem es wiederum dargestellte Tiere waren, die uns die Botschaft von Weihnachten erschlossen.

Der Jahresrückblick an Silvester, sehr gut vorgetragen von Frau Maria Baumann und Jonas Kneer, erinnerte an die Dramatik des vergangenen Jahres, zeigte uns aber auch die Lichtblicke auf.

Für die Sternsinger wurden im Vorfeld viele Überlegungen angestellt, wie sie unter Corona-Bedingungen ihren wichtigen Dienst tun können, um Kindern in Not zu helfen. Durch die verschärften Bestimmungen wurden alle Pläne zunichte gemacht und es mussten kurzerhand Alternativen erdacht werden. Dafür geht ein herzliches Vergelt´s Gott an Frau Aloisia Tritschler, Frau Irmgard Rehm und Frau Anett Hagenmaier und natürlich auch an die Sternsinger, die stellvertretend für die anderen, in den Gottesdiensten aufgetreten sind. Nicht zu vergessen ist, dass alle Gottesdienste über die Weihnachtsfeiertage nur deshalb möglich waren, weil geduldige „Telefonistinnen“ im Pfarrbüro, Frau Goll und Frau Leigers, die vielen Anrufe entgegennahmen und weil viele fleißige Ordner nach dem Rechten schauten. Das verdient unser aller Dank.

Jedes aktive Engagement können wir auch sehen als Geschenk für das Christkind. Deswegen sage ich allen herzlichen Dank und Vergelt’s Gott!

Pfarrer Karl Enderle

Advent 2020

Allerseelen 2020

Erntedank 2020

Die Kirchengemeinde feiert am Sonntag, den 4. Oktober 2020 ein wunderschönes Erntedankfest.
Im Gottesdienst wurden die ausgeschiedenen Kirchengemeinderäte von Pfarrer Karl Enderle verabschiedet. Im Anschluss lud der neue Kirchengemeinderat zu einem Ständerling auf dem Kirchhof ein.

Impressionen

Erstkommunionen 2020

In diesem Jahr mussten die Erstkommunionfeiern in Kleingruppen gefeiert werden.
Was die Kinder und ihre Familien sehr genossen. Die erste Kommunionfeier war bereits am 2. August in der Christkönigskirche. Zwei weitere Feiern wurden am 19. und 20. September 2020 auf dem Hausberg der Gemeinde, dem Sellenberg, beim Kreuz am Kimmichsfelsen bei herrlichem Spätsommerwetter gefeiert.

Fronleichnam 2020 Christkönigskirche

Fronleichnam 2020 Sellenberg

Pfingsten 2020

Ostern 2020

Leider waren alle Gottesdienste, wegen des Corona-Virus, abgesagt, aber Ostern war nicht abgesagt.
Als glaubende Menschen vertrauen wir fest darauf, dass Gott uns und der Welt nicht absagt.
Wo die Botschaft des Osterfestes auf offene Ohren trifft, wird ein Licht der Hoffnung die Dunkelheit erhellen.
Wo das Wunder der Auferstehung voller Freude gefeiert wird, wird das Siegesfest des ewigen Lebens den Glaube stärken.

 

Karfreitag 2020

Ministrantenaufnahme 2019

Weihnachten 2019

Erntedank 2019

Patrozinium 2019

Am Ende eines schönes Fronleichnamsfestes 2019

Pfarrer Karl Enderle lief mit den Kindern über die Teppiche, um die Natur zu feiern.

Fronleichnam 2019

Floriansmesse

Schwäbische Zeitung vom 14.5.2019

Hansjörg Steidle

 

„Wie wehren dem Feuer, wir wehren der Flut, wir helfen dem Nächsten, wo nötig es tut.“ Diese Verse sangen die Feuerwehrmänner und Gottesdienstbesucher bei der Floriansmesse am Samstagabend in der Westerheimer Christkönigskirche als sie das Feuerwehrlied „Dem Höchsten zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ aus vollen Kehlen sangen. Es war nach 2013 die zweite Floriansmesse in Westerheim, zu der gemeinsam die katholische Kirchengemeinde und die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde einluden. Es war eine ergreifende und feierliche Messe, die Pfarrer Karl Enderle mit Feuerwehrmännern aus der gesamten Region und zahlreichen Besuchern feierte.

Schön geschmückt mit Utensilien und Gerätschaften der Feuerwehr war der Altarraum und auf dem Altar stand eine Figur des Heiligen Florian mit Stab über einem brennenden Haus, die die Westerheimer Wehrmänner aus ihrem Feuerwehrgerätehaus mitgebracht hatten. Sofort ins Auge fiel das Kreuz, das die Floriansjünger aus zwei Leitern mit roten Schläuchen gestaltet haben und das im Chorraum aufgehängt war. Es war schlicht, aber es wirkte imposant und machte deutlich, dass die Wehrmänner ihre Einsätze und ihre Arbeit unter den Schutz des auferstandenen Jesus Christus stellen wollen.

Feierlicher Fahneneinzug

Imposant war auch der feierliche Einzug von drei Feuerwehrabordnungen zum Beginn der Messfeier zusammen mit den Ministranten und Pfarrer Karl Enderle zu klangvoller Orgelmusik von Fritz Kneer. Den kleinen Festzug führte die Abordnung aus Westerheim mit Fahnenträger Georg Tritschler und den Begleitern Vinzens Rehm und Otmar Rehm an. Ihnen folgten die Vertreter der Freiwilligen Feuerwehren aus Donnstetten und Justingen mit ihren großen Fahnen. Aus fast allen umliegenden Gemeinden waren Mitglieder von Feuerwehren gekommen, die größte Anfahrt hatten Floriansjünger aus Nürtingen. Unter den Gästen waren auch Stadtbrandmeister Gerhard Kölle aus Laichingen und Harald Bloching aus Justingen zu finden, der frühere Kreisbrandmeister, der Ende 2015 zum Stuttgarter Innenministerium wechselte.

Mit herzlichen Dankesworten für die Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen landauf landab für ihren mutigen und meist schwierigen Einsatz rund um die Uhr begann Pfarrer Karl Enderle die sehr gut besuchte Floriansmesse, ehe die Wehrmänner und Wehrfrauen mit der Gemeinde das Florianslied sangen. Mit den Worten „Vorerst so woll'n wir loben, den heiligen Florian. Es ruft wenn Feuer toben, die Christenheit ihn an“ begann das Lied, das der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Westerheim unter der Stadtführung von Elmar Tritschler begleitete. Der Spielmannszug wie auch später die Florenteenis spielten bei der Messfeier auf und verliehen der Feierstunde einen besonderen musikalischen Akzent mit Flötenspiel und Trommelschlag.

In seiner Festpredigt ging Pfarrer Karl Enderle vom Markus-Evangelium (Mk 4,35-41) aus, in der Jesus Christus auf See einen Wirbelsturm bändigt und seinen Jüngern die Angst nehmen kann. Enderle zog Vergleiche zwischen einem Feuerwehrmann am Schlauch und Jesus Christus im Boot und sah zwei Bilder von helfenden und schützenden Menschen und verglich auch die entsprechenden Befehle „Wasser marsch!“ zum Feuer und „Schweig, sei still!“ zum tobenden Sturm. Gottes Sohn sei der Herr über die Elemente Wasser, Erde, Luft und Feuer, legte Enderle dar. Und auch die Feuerwehrleute könnten mit Gottes Beistand diese Elemente beherrschen, wenn auch nur bedingt.

Wer ist Herr über die Elemente?

„Bei der Feuerwehr wird also alles Menschenmögliche dafür getan, um vor dem Feuer zu schützen, das alles bedrohen und vernichten kann“, sagte der Pfarrer. Doch bei dem Wechselspiel zwischen Feuer und Wasser werde schon deutlich, dass kein Mensch Herr über die Elemente sei: „Wir können sie nur bändigen und bedingt dienstbar machen für unsere Zwecke. Das gelingt in den meisten Fällen ganz gut.“ Dazu sei auch eine ausgeklügelte Technik entwickelt, die einer Feuerwehrmannschaft beim Einsatz zur Verfügung stehe. „Bei jedem Ernstfall brauchen die Feuerwehrleute den Beistand Gottes. Menschliche Geistesgegenwart braucht die Geistesgegenwart Gottes“, unterstrich Pfarrer Enderle im weiteren Verlauf seiner Predigt.

Mit Vertrauen auf die Hilfe Gottes könnten die Wehrmänner und Wehrfrauen einen effektiven Löschangriff ausführen. „Bei der Feuerwehr zu sein, bedeutet also klug und sachgerecht umgehen zu können mit der Dosierung der Elemente Wasser gegen Feuer. Die Beherrschung der Technik und die körperliche Fitness sind dafür nötig “, sagt er. Doch dazu brauche es aus christlicher Sicht den Glauben, dass Gott alles in der Hand hat und dass Jesus dies zeige. Dann werde „der Feuerwehrmann zu einem „Handlanger von Jesus Christus“, des Retters, und sich rettend betätigt. Deshalb dürfe die Feuerwehr auf den Beistand von oben vertrauen, dass die Einsätze gelingen.

Bereitschaft, Besonnenheit, Klugheit und Kameradschaft seien in einer Feuerwehr lebenswichtig, um die Einsätze erfolgreich abschließen zu können, betonte Pfarrer Karl Enderle abschließend und lobte das Engagement aller Feuerwehrleute gemäß dem Motto „Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr“. Dies kam auch in den Fürbitten zum Ausdruck, als Feuerwehrmänner aus Westerheim ihren Dienst unter das Wirken Gottes stellten und um Beistand bei den Einsätzen baten. Kommandant Andreas Priel und sein Stellvertreter Rainer Straub verwiesen auf das notwendige Miteinander und ein Arbeiten Hand in Hand, damit ein Ausrücken in Notfällen glücke.

Dank vom Kommandanten

Florian Priel ging noch auf das Leben und Wirken des Heiligen Florian mit seinen Legenden ein. Im Anschluss an das Marienlied „Maria breit den Mantel aus“ und vor dem Schlusslied „Kamerad sein in der Feuerwehr“ bedankte sich Kommandant Andreas Priel bei allen Kameraden für ihr Kommen und die Mitfeier der Floriansmesse und sicherte zu, dass alle Wehrleute auch weiterhin zu jeder Tageszeit und das ganze Jahr über bereit seien, Hilfe zu leisten, Feuer zu löschen und Menschen zu retten.

Mit dem Marsch „Jara mladi“ des böhmischen Komponisten Frantisek Kmoch endete die schöne Feierstunde in Christkönig, ehe die Fahnenabordnungen vom Altarraum ins Freie zogen. Dort sollte ein Umtrunk und eine Begegnung der Gottesdienstbesucher mit den Feuerwehrleuten stattfinden, was angesichts des Regens unter das Vordach und die Vorhalle zur Kirche verlegt wurde.

Ostern: Das Fest der Auferstehung

Ostern ist das älteste und höchste Fest im Kirchenjahr. In der Osternacht zwischen Karsamstag und Ostersonntag feiern Christen die Auferstehung Jesu Christi. In unserer Christkönigskirche war der Altar und die Marienstatue zu diesem Anlass wieder wunderschön geschmückt.